Auf Initiative von MeinFranklin beantwortete Frau Ludolf, Inhaberin der Franklin Apotheke, diese Frage am 26.02.2026 im Parea-Gemeinschaftsraum.
Sie gab einen kompetenten und praxisnahen Überblick über Gesundheitsthemen im reiferen Alter. Im Mittelpunkt standen die persönlichen Handlungsmöglichkeiten jedes einzelnen (Was ist wichtig und was kann ich selbst dazu beitragen?). Ihr Impulsvortrag umfasste Informationen und Empfehlungen zu den Schwerpunkten Bewegung, soziale Kontakte, Prävention und Früherkennung. Zudem erläuterte Sie das Angebot der Franklin-Apotheke, Medikationseinnahmen auf Wechselwirkungen und Redundanzen zu analysieren. (Dieser Service wird von den Krankenkassen übernommen)
Sie führte aus, dass nach neuesten Studien, die adaptive Mittelmeerdiät als geeignete Ernährungsform empfohlen wird. Regelmäßige Essenszeiten seien hilfreich. Dabei sollten idealerweise die Essensportionen eher klein und die Lebensmittel hochwertig sein. Das Trinken ausreichender Mengen Wasser und/oder Tee sei ebenfalls sehr wichtig.
Ab einem bestimmten Lebensalter sei es ratsam, bestimmte Nährstoffe durch Nahrungsergänzungsmittel zu sich zu nehmen, um Knochen, Muskulatur und Immunsystem funktionsfähig zu halten. Die geeignete Dosis sollte mit dem Arzt abgeklärt werden.
Ausreichend Bewegung sei in diesem Lebensabschnitt von besonderer Bedeutung. Eine Studie empfehle eine Mischung aus Kraft- und Ausdauersport, um das Herz-Kreislaufsystem, die Muskulatur (Vermeiden von Stürzen) und das Immunsystem zu stärken. Die geeignete Bewegungsart und -menge sollte man vorher mit dem Arzt abklären.
Soziale Kontakt sind in jeder Lebensphase wichtig. Das Pflegen des menschlichen Miteinanders beugt Einsamkeit vor und wirkt sich positiv auf geistige und körperliche Gesundheit sowie die Lebenserwartung aus.
In puncto Prävention sprach sich Frau Ludolf für regelmäßige ärztliche Kontrolluntersuchungen aus, um gesundheitliche Entwicklungen im Blick zu behalten und mögliche Erkrankungen früh zu erkennen. Insbesondere Vorsorgeuntersuchungen und empfohlene Impfungen (Pneumokokken, Gürtelrose, jährliche Covid- und Grippeimpfungen) legte sie den Zuhörenden ans Herz.
Eine gelungene Mischung aus Information, Diskussion und Austausch mit den Zuhörenden lies wenig Wünsche offen. Selbst in Gesundheitsfragen Versierte konnten Neues entdecken. Wir bedanken uns herzlich bei Frau Ludolf für ihren wertvollen Vortrag!

