Seit Juni treffen wir uns (= jeder, der Zeit und Lust hat), um einmal monatlich vormittags zusammen spazieren zu gehen. Wir starten an der langen Tafel in Franklin, um dann in den Käfertaler Wald zu laufen. Unsere Wegstrecke ist ca. 4 km lang – wir gehen gemütlich und richten uns mit dem Tempo nach den Teilnehmenden. Dabei genießen wir die Natur und die intensiven Gespräche miteinander. Wir finden, das ist ideal, um sich mit der Umgebung und den anderen Spazierenden vertraut zu machen.
Wir sprechen z.B. über die Veränderungen des Klimawandels, der im Hitzesommer nicht nur die Menschen stresste, sondern auch die Bäume und die Natur. Auf unseren Wegen sehen wir, welche Pflanzen und Bäume hitzeresistent sind und wie deutlich sich die Regenerationskraft nach dem Regen zeigt.
Unsere Gespräche drehen sich um aktuelle Veränderungen im Franklin, wie sehr noch immer ein Ort der Begegnung fehlt und wo wir Bedarfe und Wünsche der Bewohner:innen für weitere Entwicklungen sehen. Dabei lernen wir uns wie von selbst kennen.
Das Angebot entstand auf Initiative von Sebastian Eick von der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, der uns begleitet und mit seinem großen Wissen zum Wald und zur Natur Interessantes und Neues näherbringt. Wer weiß schon, dass das Rotwildgehege vor rund 20 Jahren geschlossen werden sollte und dass der Widerstand vieler Bürger, aus dem später der Verein Freunde des Karlsterns entstand, dies verhindern konnte? Der Verein kümmert sich auch heute noch um die Erhaltung und Pflege des Rotwildgeheges.
